Entscheidungshilfe

Welche Lizenz passt zu dir?

Segelflugschein, Reisemotorsegler, LAPL oder PPL — von außen klingt das nach Buchstabensuppe. Von innen ist es eine einfache Frage: Was für ein Fliegen suchst du? Drei Antworten reichen für eine ehrliche Empfehlung.

Das hier ist eine Orientierung, keine Beratung. Die gibt es — kostenlos und unverbindlich — bei der Ausbildungsleitung oder einfach am Wochenende am Platz.

Die Kurzfassung

Sechs Faustregeln

Unter 16?
Segelflug ist der einzige Start — und der beste. In der Regel geht es ab 13 los.
So günstig wie möglich selbst fliegen?
SPL — pauschal 62 Euro im Monat, sämtliche Starts inklusive.
Reisen mit planbaren Kosten?
LAPL(A) — 30 Stunden Minimum, Europa, bis drei Mitflieger.
Keine Kompromisse, weltweit, später mehr?
PPL(A) — die Grundlage für Nachtflug, IFR und Schlepp.
Aus dem Segelflug motorisiert werden?
TMG-Erweiterung auf der Falke, wenige Wochenenden.
Gar nicht sicher?
Schnuppertag für 50 Euro — danach weißt du es.
Nebeneinander

Die vier Wege im Vergleich

Merkmal SPLTMGLAPL(A)PPL(A)
Ausbildung ab i. d. R. 13 Jahre16 Jahre16 Jahre16 Jahre
Lizenz ab 16 Jahre17 Jahre17 Jahre17 Jahre
Praxis mindestens 15 h, 45 StartsErweiterung: wenige Wochenenden30 h45 h
Gilt für SegelflugzeugeReisemotorseglerFlugzeuge bis 2 teinmotorige Flugzeuge
Raum EuropaEuropaEuropaweltweit
Typisch für Thermik, Strecke, Teamgünstig reisen zu zweitWochenendtourenalles offenhalten

Stunden- und Prüfungsanforderungen ändern sich mit der EASA-Regelung. Den aktuellen Stand nennt dir die Ausbildungsleitung — frag einfach nach. Ultraleichtflugzeuge laufen über den Luftsportgeräteführerschein und nicht über die EASA-Lizenzen; auch dazu beraten wir dich.